Der Gumbies Jahresrückblick 2017

Heute liest du den vorerst letzten Gumbies Artikel in diesem ereignisreichen Jahr 2017. Seit die Gumbies vor einem knappen halben Jahr bei mir in Malta angekommen sind, haben wir viel zusammen erlebt.

Dem unbändigen Freiheitsdrang der Gumbies sind wir auf unseren nachhaltigen Reisen nachgegangen. In Berlin haben wir diese Freiheit anhand der Mauer untersucht und in Athen waren wir auf den Spuren der Demokratie.

In Mdina wollten wir kulturelle Schätze suchen, haben stattdessen aber einen ganz anderen Schatz entdeckt, nämlich den der Liebe. Diesen haben wir in unserer Geschichte vom Vogel und vom Bären untersucht, eine Fantasiereise die ein wundervolles Ende von Stefan erhalten hat.

Eine weitere Fantasiegeschichte war die des kostenlosen Hotels, das Insolvenz anmelden musste. Darin wurde die immense Bedeutung des ökologischen Fußabdrucks verdeutlicht, den die umweltfreundlichen Gumbies auf ihrer Mission reduzieren wollen.

Die Gumbies und ich haben unsere gemeinsame Zeit intensiv genutzt. Wir haben zwar nicht wie Mitch aus Schottland einen Vulkan bezwungen, waren aber in den größten Städten und auf den kleinsten Inseln. Auf Sightseeing-Tour, auf Märkten und natürlich dort, wo sich die Strandsandalen am wohlsten fühlen: am Meer.

Gumbies am Meer in Malta

Unsere Gumbies Models 2017 

Auf unseren Reisen und Entdeckungstouren haben die Gumbies und ich eine ganze Menge wundervoller Menschen getroffen, die unsere Mission – mit fairen Mitteln die Welt zu erobern – spontan unterstützten. Sei es als bezauberndes Model oder als enthusiastischer Fotograf.

Jeder einzelne von ihnen kommt und geht mit seiner ganz eigenen Geschichte. Und jede dieser Geschichten beinhaltet eine kleine Weisheit. Das ist das wunderbare an fremden Menschen. Sie lehren dich, ohne es zu wissen.

Hast du schon einmal in einem Flugzeug gesessen, und deine tiefsten Geheimnisse mit deinem fremden Sitznachbarn geteilt? So ähnlich ist es auch bei Zufallsbekanntschaften auf Reisen…

Lass mich dir einige von ihnen in aller Kürze vorstellen.

Gumbies an den Dingli Cliffs in Malta

Catherine ist Malteserin, wohnt aber eigentlich in Toronto. Sie ist frisch gebackene Rentnerin und verbrachte das letzte halbe Jahr in ihrer alten Heimat Malta, um dort die EU-Ratspräsidentschaft zu unterstützen.

Auf Malta lernte sie ihre große Liebe kennen: Cowboy, ein Dalmatiner aus der Hunde-Einrichtung, die Catherine ehrenamtlich unterstützt.

Während unserer Begegnung an den Dingli Cliffs haben Catherine und ich uns über die Schönheit unterhalten, die sie folgendermaßen beschreibt:

„Schönheit besteht aus einem offenen Herzen und einer guten Seele. Vor allem aber aus Selbstvertrauen. Wenn du dich selbst liebst, strahlst du Schönheit aus. Ein Lächeln oder eine nette Geste gegenüber einem Fremden, das macht wahre Schönheit aus.“

Gumbies in Athen

Gerardo, der schöne Mexikaner, dessen Füße leider zu groß für meine Gumbies waren, befindet sich gerade auf Europareise. Er arbeitet hart und vergisst dabei manchmal zu leben, sagt er. Auf seiner Reise nach Griechenland hat er sich vorgenommen, mindestens einmal im Jahr seinen Kontinent zu verlassen und sich seiner nackten Existenz hinzugeben. Einfach los, ohne Reiseplanung, ohne Absicherung. Denn das sei für ihn das wahre Leben!

Diese Gedanken teilt er mit Carlos aus Ecuador, der zur selben Zeit in Griechenland war, Gerardo aber leider nicht begegnet ist. Carlos ist vor einigen Monaten von seiner Heimatstadt London aus aufgebrochen und reist seither planlos durch Europa.

Ausgestattet mit einem Schlafsack und ein wenig Erspartem, will auch er seine eigenen Grenzen kennen lernen. Seither schläft er auf der Straße oder bei Zufallsbekanntschaften und gibt sich vollständig dem Fluss des Lebens hin. Carlos ist Blogger und wenn man ihn lieb bittet auch mal kurz  Fotograf.

Anisa, die fröhliche Schönheit am Strand (und auf dem Titelbild), ist Italienerin und kümmert sich als Optikerin um das Augenlicht ihrer Patienten. Da man jedoch nur mit dem Herzen richtig sehen kann, hat sich Anisa dem Wunsch verschrieben, endlich ihren Traumpartner zu finden.

Den hat die hübsche Klara vor dem Alexanderturm in Berlin bereits gefunden. Gemeinsam haben die beiden gerade ihr Abi gemeistert und planen jetzt eine Reise nach Neuseeland, bevor sie in verschiedenen Städten anfangen zu studieren. Ein neuer Lebensabschnitt, der bei beiden gemischte Gefühle auslöst.

Auch Marta hat ihr Heimatland Spanien vor einigen Monaten verlassen, um neue Wege zu gehen. Tagsüber arbeitet sie als Tierärztin an einem Forschungsprojekt, nachts macht sie die Strände von Sliema unsicher.

Gumbies am Strand von Sliema

Die Gumbies verabschieden sich in die Winterpause 

Leider reichen die Worte in diesem Artikel nicht für alle Geschichten derer, denen die Gumbies und ich auf unseren Reisen begegnet sind. Auch wenn jede einzelne mindestens ein ganzes Buch verdient hätte.

Ein ganz herzliches Dankeschön an euch alle für die wunderschönen Fotos, die ergreifenden Geschichten und vor allem für die Zeit, die ihr euch genommen habt!

Ein herzliches Dankeschön auch an dich, weil du gerade meinen Artikel liest und vielleicht sogar auch teilst. Nicht nur online, sondern offline. Denn die besten Geschichten kannst du nicht lesen, du musst sie dir erzählen lassen. Deshalb lautet der letzte Imperativ für dieses Jahr folgendermaßen:

Geh auf Menschen zu…. Geh auf Gumbies!

Die Gumbies und ich verabschieden uns nun erstmal in die Winterpause. Ab dem Frühling versorgen wir dich aber weiter mit spannenden Storys und schönen Fotos.

Ich wünsche dir ein wundervolles Jahresende mit vielen tollen Bekanntschaften und Geschichten, die dich erstaunen, berühren und zum Lachen bringen.

Deine Sofia Elena von Gumbies

Kommentar verfassen